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Harald W. aus B. schrieb am 29. Dezember 2002
Sie haben eine Goldmedalie verdient mit Ihrer Erfindung. Ich habe bereits 28 Kodak - Kassetten K 40
abgedreht. Das Ergebnis ist super. Bei jedem Film durchgehende Schärfe, der Bildstand ist fast wie 16 mm Film. Die Laufeigenschaften der Kassette sind mit Ihrer Platte ruhiger. Meine Zeitlupenauf-
nahmen, vor allen Dingen 80 Bilder/s, waren noch nie so präzise. Erstaunt haben mich auch die Lang- zeitbelichtungen an meiner Bauer C Royal 10 E, die noch nie so eine durchgehende Schärfe aufge- wiesen hatten. Ihre Präzisionsandruckplatte wurde in folgenden Kameras verwendet:Bauer C Royal 10 E,
Nizo 6080, Beaulieu ZM 4, Beaulieu 6008 PRO, Leicina Super RT1 und Canon 310 XL Die einzigste Anmerkung die ich habe, dass der Stromverbrauch, je nach Kameratyp mit Ihrer Andruckplatte etwas
höher liegt. Mit der Platte ca. 7 Filme, ohne Platte ca. 8 Filme. Ihr Filmfreund (Text leicht gekürzt)
BEAULIEU CINE - FILMCLUB INTERNATIONAL (Ende 2002) Geschäftsstelle: Jürgen Vanscheidt
Die Funktion der Filmandruckplatte ist hinreichend beschrieben worden, nicht aber die Handhabung.
Und lohnt sich der Einsatz überhaupt? Wie bei fast allen Neuerungen im Schmalfilmbereich hörte ich anfangs nur kritische Stimmen.
Dies beeindruckte mich allerdings wenig und ich wollte mit der neuesten Version der Andruckplatte eigene Erfahrungen sammeln. Da ich keine Zeit mehr hatte Testaufnahmen zu machen, filmte ich damit im Urlaub auf gut Glück.
Für mein neues Filmvorhaben wurden gleich 20 Kassetten mit der Beaulieu 9008 belichtet. Es erforderte schon etwas Übung diese kleine Platte in die Kassette zu setzen. Aber nach 5-6 mal
auswechseln klappte es schon wie im Schlaf. Besonders unangenehm ist es, wenn dieses kleine Teil im Gelände aus den Fingern gleitet. Große Panik, als ich sie am Strand fallen ließ. Nach einer halben
Stunde lief die Kamera mit Platte wieder. Seitdem hüte ich diese Erfindung für die Super 8 Kassette wie meinen Augapfel. Die ersten 8 Filme liefen einwandfrei durch und die Kamera hatte ein anderes Laufgeräusch. Irgendwie leiser und es klapperte nicht mehr so, wie man es bei Super 8 Kassetten gewohnt ist.
Plötzlich blieb die Kamera mitten im Lauf stehen. Ich glaubte zuerst an einen Defekt der Beaulieu. Nach dem Auswechseln des Akkus ging alles munter weiter. Demnach lässt die Kamera mit Platte
bei schwachen Batterien, oder Akkus, weniger Filme durch. Nach zwei Wochen kamen die Filme von der Entwicklung zurück. Solche scharfen Aufnahmen
hatte ich selten von Super 8 K40 Kassetten. Die volle Schärfe bis in die Ecken, und jede Filmrolle gleich scharf. Dazu kommt noch eine wesentliche Verbesserung des Bildstandes. Ich testete die Platte noch in einer Nizo 801, Bauer 6E, Bauer C5, Canon310 XL, und
Canon 310 XL Sound. Auch hier sehr gute Ergebnisse. Die Zeitlupenaufnahmen der Nizo801 und Beaulieu 9008 waren einwandfrei. Die anderen Kameras haben keine Zeitlupe.
Zeitrafferaufnahmen mit der Nizo und Beaulieu werde ich noch testen. Ohne Andruckplatte für Super 8 Kassetten läuft bei mir kein Film mehr durch die Kamera. Wer mit Super 8 weiter filmen will und Wert auf Qualität
legt, sollte sich dieses Teil unbedingt zulegen.Wenn die Filme von der Entwicklung zurückkommen und man sieht das Ergebnis seiner Mühe, weiß man, dass sich diese Investition gelohnt hat. Aber es heisst aufpassen auf dieses kleine Teil und es nicht mit der Kassette zu Kodak zur
Entwicklung schicken, sonst ist es für immer verloren.
Ursula Böckler und Georg Graw aus Köln, schrieben am 22. 10. 2002
Wir haben uns die Super8 Andruckplatte besorgt, weil im Langzeitbelichtungsmodus der Bauer A512 (Kodak K40) starke Sprünge im Bildstand aufgetreten sind. Bei den Aufnahmen mit der Andruckplatte
ist bei ca. 50% der Aufnahmen der Bildstand ruhig. Bei den anderen 50% ruckelt der Bildstand, aber weniger als vorher. Wir vermuten, dass die Sprünge im Bildstand auch auf Transportprobleme
mit einigen Kodak K40 Filmen zurückzuführen sind. Bei Aufnahmen mit normaler Einzelbildschaltung sowie 18 b/s (TRI-X s/w Film) wirkt das Bild mit
der Andruckplatte insgesamt schärfer. Das leichte Pumpen in der Schärfe wie es ohne Andruckplatte zu beobachten ist, entfällt. Auch die Aufnahmen mit normaler Einzelbildschaltung, bzw. 24 b/s mit
dem Kodak K40 sind scharf und haben einen für Super 8 Verhältnisse ruhigen Bildstand.
Jörg F. aus H. schreibt
Ein kurzer Kommentar zur Adruckplatte nach den ersten Testaufnahmen: Professionell! Man darf
nicht erwarten, dass aus S8 plötzlich 16mm wird; aber man kann die Qualität von Super8 jetzt erstmals wirklich voll nutzen. Wir haben mit K40, Tri-X und Ekta gedreht und bei allen sind die unschönen
Phönomene, wie gelegentliches Bildstandzittern und Schärfepumpen verschwunden. Auch bei Nacht- aufnahmen scheint der Ektachrome schärfer geworden zu sein. Wahrscheinlich weil -auch bei wenig
Licht - mehr Details erkennbar bleiben. Das erhöht subjektiv und objektiv natürlich den Schärfeeindruck. Ich und meine StudentenInnen sind beeindruckt.
Gerhard M. aus L. schrieb am 30.5 2002
Ich habe gerade die ersten Ergebnisse mit der neuen Super 8 Andruckplatte erhalten. Aufnahmen mit: Leicina Super RT, Nizo 801, Canon XL 1014, Bauer 109, Agfa Microflex 300 und Eumig Nautica. Ich bin begeistert. Bildstand wie Normal Doppel 8. Schärfe bis zum Rand. Der Projektor ist jetzt der Schwachpunkt. An 16 mm fehlt nicht mehr viel.
Carlos Geis / 8 MM Entertainment aus Mainz schrieb am 3.6.2002
Im Laufe meiner Erfahrungen musste ich immer wieder feststellen, dass die internen Andruckplatten der Super 8 Kassetten bei allen Materialien nicht immer zufriedenstellende Ergebnisse erzielten. In Kameras der Marke Beaulieu hielten sich die Probleme, die sich in einem unruhigen Bildstand und
leichtem Schärfepulsieren äusserten, zwar in Grenzen, jedoch in Kameras wie z.B. Revue, Canon und Agfa waren diese recht beträchtlich. Die auftretenden Probleme waren von Charge zu Charge unter-
schiedlich. Es gab auch durchaus absolut einwandfreie Filmaufnahmen.
Nichts desto Trotz sollte man bei wirklich wichtigen Aufnahmen diese Art von “Russischem Roulett“ vermeiden. Mit der Andruckplatte gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Die Platte mit der verchromten Oberfläche garantiert einen sauberen und stabilisierten Filmtransport,
ohne die Gefahr des Verkratzens der Trägerseite. Auch das mitgelieferte “Werkzeug“ ist sowohl einfach wie genial. Der Zahnstocher aus Holz gefährdet weder den Filmstreifen noch die Oberseite
der Platte beim Einlegen oder Herausnehmen. Auch mit Wechsel-Kassetten der Firma Kahl harmoniert die Andruckplatte prächtig.
Auch die Verminderung des Laufgeräusches bei allen Kodak-Kassetten war durch die Verwendung der Andruckplatte zu vermerken. Interessant könnte dies für Tonfilmer sein.
Die Andruckplatte ist auf jeden Fall eine Bereicherung für jeden ambitionierten Filmer.
Ein endgültiges Bild über die Vorzüge der Platte machte ich mir mit mehreren Probefilmen aus ver- schieden Kameras, die ich zur Hälfte mit und den Rest ohne die Andruckplatte verfilmte. Alle Filme
wurden mit dem gleichen Projektor (Bauer Royal T60) und derselben Bilddiagonale (ca.1,5 m) projeziert.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.Die Unterschiede von der ersten zur zweiten Hälfte waren bei allen verwendeten Materialien erkennbar. Für mich ist die Andruckplatte inzwischen Grundausstattung bei jedem Dreh geworden.
Folgendes Equipment war bei den Tests im Einsatz: Super8-Kameras: Canon 310 XL, 514 XL, Agfa Movexzoom 2000, Revue Sound S10 Deluxe,
Beaulieu-Kameras: 4008 ZM 2 und 9008 PRO (Ritter Umbau) Verwendetes Filmmaterial : Kodak : K40, Tri-X, Plus-X, Vision 200T
Kahl: Kahl 320T (320 ASA/Farbnegativ), Kahl 500T (500 ASA/Farbnegativ), 200 ASA S/W Umkehr ( Originaltext wurde leicht gekürzt. Nähere Informationen zu 8mm Entertainment www.8MM-Entertainment.com )
Heiko D. aus H. schreibt
Für die neue Platte habt Ihr einen Oskar verdient!
Wir hatten bisher immer Trouble mit der Schärfe und dem Framing bei der Telecine (auch mit der großen Beaulieu!). Das ist nun Vergangenheit, die Platte bringt gleichmäßige Schärfe über dem ganzen Filmbild. Danke!
Gruss, Heiko
Dr. med. Callsen aus Gelsenkirchen, schrieb am 15.3 2002
Inzwischen habe ich 12 Kodak-Kassetten belichtet und zu einem Film verarbeitet. Jede der Kassetten wurde mit der Andruckplatte versehen. Zunächst tat ich mich mit dem Einsetzen
der Andruckplatte etwas schwer, eine Reihe von "Trockenversuchen" war notwendig, bis ich immer geschickter wurde. Jetzt bereitet mir der Wechsel der Andruckplatte von einer Kassette auf die
andere keine Schwierigkeiten mehr. Dennoch möchte ich empfehlen, während der Filmarbeiten zum Kassettenwechsel nur ein Plätzchen zu wählen, an dem man die Andruckplatte schnell bzw. sofort
wiederfindet, falls diese doch einmal beim Einsetzen den Fingern entwischt.
Das Ergebnis ist beeindruckend: Ich projiziere in der Regel mit einem Beaulieuprojektor. Die Aufnah- men aller Kassetten zeigten durchgehend eine gleichmässige Schärfe! Die von einem geschulten Auge
ansonsten sooft beobachteten Schärfeschwankungen während der Filmprojektion, die schnell zum Versuch der Schärfenachregulierung am Projektor verleiten (in der Regel ohne Verbesserung, was eigentlich
auch nicht anders zu erwarten ist, weil die Ursache an der kassetteneigenen Andruckplatte liegt), waren nicht mehr zu erkennen!! Einmal scharf eingestellt, blieb die Detailschärfe auf der Leinwand konstant. Schwierigkeiten mit dem Bildstand hatte ich eigentlich bei meinem Projektor bzw. meiner Kamera nicht.
Mit der eingesetzten Filmandruckplatte blieb der Bildstand weiterhin korrekt erhalten, der bewusst sichtbar gemachte Bildstrich blieb während der Projektion ruhig und stets an der gleichen Stelle.
Beschädigungen konnte ich am Film nicht entdecken. So werde ich weiterhin mit Ihrer Filmandruckplatte filmen und wohl nur noch dann darauf verzichten,
wenn der Kassettenwechsel auf Grund der Situation sehr schnell erfolgen muss. Vielleicht werde ich mir noch eine zweite bei Ihnen bestellen, um eine Kassette schon immer vorbereitet zu haben. Mit freundlichen Grüssen! Ihr Filmfreund
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